eiko_icon Dachstuhlbrand in Ochtersum

Brandeinsatz > Wohngebäude
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Einsatzort Details

Ochtersum
Datum 07.04.2018
Alarmierungszeit 02:00 Uhr
Einsatzende 11:00 Uhr
Einsatzdauer 9 Std. 0 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
Einsatzleiter OBM Ochtersum
eingesetzte Kräfte

Ortsfeuerwehr Blomberg
Ortsfeuerwehr Westerholt
Ortsfeuerwehr Ochtersum
Ortsfeuerwehr Schweindorf
FTZ Lk Wittmund
Polizei
Rettungsdienst
Deutsche Rotes Kreuz
Fahrzeugaufgebot   LF 8/6 Blomberg  GWL 2 Blomberg  MZF Blomberg  LF 10 Westerholt  HLF 20/20 Westerholt  MZF Westerholt  LF 10 Ochtersum  ELW 1 Ochtersum   MZF Ochtersum  LF 8 Schweindorf  MZF Schweindorf  TLF 16/24 Tr Schweindorf  DLK 23/12 LK Wittmund  GW-Logistik  Polizei  Rettungswagen Promedica  DRK Holtriem
Brandeinsatz

Einsatzbericht

Einsatz: F_Dachstuhl 

Eingesetzte Kräfte: FF Westerholt/Nenndorf, FF Schweindorf, FF Ochtersum, Freiwillige Feuerwehr Blomberg, FF Wittmund (DLK sowie ein Löschgruppenfahrzeug), promedica Rettungsdienst LK Wittmund, das DRK Holtriem, die Polizei Aurich / Wittmund sowie die EWE

Genau um 2:00 Uhr heute Nacht wurden wir zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand nach Ochtersum gerufen. Bereits auf Anfahrt zum Einsatzort war ein heller Feuerschein in der Ferne wahrzunehmen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte aus Ochtersum und Schweindorf gaben nach kurzer Erkundung eine dramatische Lagemeldung ab: „Wohnhaus mit Scheunentrakt brennt in voller Ausdehnung“. Daraufhin wurde „Samtgemeindealarm“ ausgelöst und weitere Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge machten sich auf den nächtlichen Weg.
Als wir nach kurzer Zeit den Einsatzort erreichten, schlugen die Flammen bereits meterhoch in den Nachthimmel und gefährdeten aufgrund des massiven Funkenflugs angrenzende Wohnhäuser. Eine schnell aufgebaute Riegelstellung verhinderte die Brandausbreitung auf umliegende Gebäude. Zeitgleich wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich glücklicherweise keine Personen mehr im Gebäude. Die drei Bewohner wurden durch aufmerksame Nachbarn frühzeitig gewarnt und konnten sich somit selbstständig aus dem brennenden Gebäude retten. Eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht.
Mit viel Wasser und mit Hilfe der Drehleiter stellte sich ein schneller Löscherfolg ein. Ein Gasleck im Eingangsbereich des Wohngebäudes verschärfte, die sich entspannende Lage, noch einmal erheblich. Dieses wurde jedoch kurze Zeit später durch die EWE abgeschiebert und somit konnte gegen 4:30 Uhr „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden an. Trotz rund 120 Einsatzkräften konnte das Gebäude leider nicht gehalten werden und brannte gänzlich aus.