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Auf die Feuerwehr können viele Arten von Einsätzen zukommen. Neben den Brandeinsätzen und Verkehrsunfällen sind manches mal auch Hilfeleistungen und Amtshilfen nötig. Die Feuerwehr kann mit vielen Kräften und auch innovativer Technik dienen. Rund 100 Einsatzkräfte der Holtriemer Ortsfeuerwehren kamen deshalb vergangenen Freitag zu einer Einsatzübung zusammen. Ausgegangen waren die ersten Kräfte von einem Verkehrsunfall mit einem Reisebus in der Ortschaft Negenmeerten, welcher allerdings schon einige Zeit zurücklag. Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass insgesamt zwölf Kinder und Jugendliche aus entsprechendem Bus vom Fahrer als vermisst gemeldet wurden. Daraus bildete sich schlagartig ein anderes Einsatzszenario. Es wurde für alle vier Ortsfeuerwehren Alarm geschlagen und unter Einsatzleitung von Samtgemeindebrandmeister Ingo Kruse wurde die groß angelegte Personensuche abgearbeitet. Nach knapp zweieinhalb Stunden waren schließlich alle 12 Vermissten, welche sich im gesamten Gemeindegebiet verteilt hatten, gefunden. Positive Rückmeldungen gab es nicht nur durch die eingesetzten Kräfte, auch Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends und Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen, welche sich beide vor Ort einen Eindruck von der Übung verschafften, lobten das Vorgehen der Kräfte und die Ausarbeitung durch die Initiatoren. Das Organisationsteam zeigte sich ebenfalls durchaus zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Übung.

Personensuche